INITATIVE RISING STAR

 
Schulgebäude für Hopley, Simbabwe
 
Projektpräsentation, in Kooperation mit den Ingenieure ohne Grenzen e.V.
 
20. November, 19 Uhr

 
Aufgrund der 2005 durchgeführten politischen Säuberungsaktion Operation Murambatsvina wurden in Simbabwe, vor allem in der Hauptstadt Harare, über 700.000 Menschen zwangsumgesiedelt. Unter dem Vorwand ihre Lebenssituation zu verbessern, mussten sie sich in neu formierten Siedlungen niederlassen. Dort fehlt vielen jedoch bis heute der Zugang zu den wichtigsten Lebensgrundlagen – z.B. Strom und fliesend Wasser – wie auch zu Bildungsmaßnahmen. In der so entstandenen Siedlung Hopley am Stadtrand Harares wurde 2010 die Rising Star School von lokalen Initiativen gegründet, um für die Kinder den Zugang zu Bildung wiederherzustellen. Der Unterricht findet jedoch noch unter einfachsten Bedingungen statt. Ein Schutz in der Regenzeit sowie eine funktionierende sanitäre Versorgung existieren nicht.
 
Eine Projektgruppe der Stuttgarter Ingenieure ohne Grenzen e.V. plant die Rising Star School und baut gemeinsam mit dem Projektpartner, der Vision & Hope Foundation, den Lehrern der Schule und den Bewohnern Hopleys neue Schulgebäude für bis zu 800 Schülerinnen und Schüler. Die erste Bauphase, bestehend aus 2 Klassenzimmern, soll im Sommer 2016 stattfinden.
 
Der Besuch des simbabwischen Projektpartners Godfrey Mungazi in Stuttgart wird zum Anlass genommen das Schulbauprojekt allen Interessierten im Projektraum LOTTE vorzustellen. In Bild, Film und Wort werden Einblicke zu Ort, zu den Menschen und schließlich dem Gebäudeentwurf vermittelt.
 
Der Prototyp der Bogenkonstruktion aus Ziegelmauerwerk im Originalmaßstab wurde von der Stuttgarter Projektgruppe bereits gebaut und kann noch bis Ende November am stadtacker Wagenhallen besichtigt werden.